PRAXIS FÜR PSYHOTHERAPIE
DR. ZOHRA KARIMI

Privatpraxis für Psychotherapie | Beratung | Coaching

Obermarkt 2
45525 Hattingen

Tel.: 0 23 24 -
3 44 77 80


Praxis für Psychotherapie Dr. Zohra Karimi

Ablauf

1. Kontaktaufnahme

Wenn Sie sich für mein Behandlungsangebot interessieren, haben Sie die Möglichkeit, sich bei mir telefonisch oder per Email zu melden (s. Kontakt & Anfahrt). 

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich laufende Therapiesitzungen nicht für Telefonate unterbrechen möchte, um mich voll und ganz auf die jeweilige Sitzung zu konzentrieren. Daher erreichen Sie mich telefonisch eher über den Anrufbeantworter, auf dem Sie mir eine Nachricht hinterlassen können. Einfacher erreichen Sie mich über meine Emailadresse. Wenn Sie mir eine Email schreiben, beachten Sie bitte, dass bei Emails grundsätzlich das Risiko besteht, dass persönliche Informationen widerrechtlich durch unberechtigte Dritte eingesehen werden können.

Um die Behandlungsmöglichkeiten in meiner Praxis überprüfen zu können, benötige ich von Ihnen bei dieser ersten Kontaktaufnahme, egal ob per Telefon/Anrufbeantworter, Post oder Email, folgende Informationen:

1. Was ist Ihr Anliegen?

Bitte teilen Sie mir mit worum es geht. Hierfür genügt, wenn möglich, zunächst ein Stichpunkt oder einer Diagnose (z.B. Depression, Panikattacken, Paarprobleme, Coaching etc.), da wir dann im persönlichen Kontakt genaueres besprechen können.

2. Wann können Sie Termine wahrnehmen? 

Bestimmte Zeiten und Wochentage, wie zum Beispiel nach Feierabend oder Freitagnachmittag sind bei vielen Berufstätigen besonders beliebte Zeiten. Daher kann ich Vormittags- und Mittagstermine in der Regel schneller anbieten als Termine in der Feierabendzeit.

3. Wie werden die Kosten der Behandlung getragen?

In meiner Privatpraxis kann ich regulär mit privaten Krankenversicherungen, Beihilfestellen und Selbstzahlern abgerechnen. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen werden die Kosten einer Behandlung in Privatpraxen allerdings nur in Ausnahmefällen getragen. Das erforderliche Antragsverfahren ist dabei sehr aufwändig, so dass ich gesetzlich Versicherten nur begrenzt Therapieplätze anbieten kann.

4. Wie und wann kann ich Sie erreichen?

Um mich bei Ihnen zurückmelden zu können, benötige ich eine Telefonnummer oder eine Emailadresse sowie eine Angabe darüber, zu welchen Zeiten ich Sie gut erreichen kann. Ich bemühe mich, Sie so bald wie möglich zurückzurufen, aufgrund der vielen Anfragen ist dies allerdings nicht immer möglich. Daher sollten Sie beachten, dass die Kontaktaufnahme nicht für Notfälle geeignet ist. 

2. Wartezeit

Bei unserem ersten telefonischen oder auch Emailkontakt haben wir die Möglichkeit alle Fragen zu klären. Anschließend nehme ich Ihre Daten gerne in meine Warteliste auf bzw. vereinbare mit Ihnen einen Termin für ein Erstgespräch. 

Generell kann ich erst dann einen Therapieplatz anbieten, wenn eine laufende Behandlung abgeschlossen wird. Gleichzeitig erreichen mich wöchentlich zahlreiche Anfragen, so dass die Wartezeit sehr variieren kann und ich Ihnen keine exakte Angabe zur Wartezeit machen kann. 

Selbstzahlern und Privatversicherten kann ich regulär innerhalb weniger Tage bis Wochen einen Therapieplatz anbieten. Die Wartezeit hängt hier in erster Linie davon ab, an welchen Wochentagen und zu welchen Uhrzeiten Sie Termine wahrnehmen können.

Die Beantragung von Therapien im sogenannten Kostenerstattungsverfahren der gesetzlichen Versicherungen ist mit einem sehr hohen Aufwand verbunden. Daher kann ich leider nur begrenzt Therapieplätze anbieten. Gleichzeitig erreichen mich dennoch viele Anfragen woraus sich eine entsprechend höhere Wartezeit ergibt.

Sobald absehbar ist, dass eine laufende Behandlung abgeschlossen werden kann und damit ein Therapieplatz für Sie frei wird, melde ich mich bei Ihnen, um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren. 


3. Erstgespräch

Eine psychotherapeutische Behandlung beginnt mit einem Erstgespräch, bei dem Sie Zeit haben, Ihre Beschwerden und Ihr Anliegen detaillerter zu schildern. Im Erstgespräch haben wir die Möglichkeit, uns persönlich kennenzulernen. Für eine gute Zusammenarbeit ist eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung, in der Sie sich wohlfühlen wichtig. Sie haben die Gelegenheit, sich ein Bild von mir und meiner Praxis zu machen und alle offenen Fragen zu klären. Auch organisatorische Fragen zur Kostenerstattung oder zum Antragsverfahren können bereits im Erstgespräch besprochen werden.

Das Erstgespräch nutze ich dazu, mir einen ersten Eindruck über Ihre Beschwerden und ihre Therapieziele zu verschaffen, um daraus ableitend eine Verdachtsdiagnose mit einem ersten groben Behandlungsausblick zu stellen. Danach können Sie entscheiden, ob Sie die Behandlung in meiner Praxis aufnehmen möchten. Sie können mir dies direkt nach dem Erstgespräch oder auch nach einigen Tagen Bedenkzeit mitteilen.

4. Probesitzungen

Die ersten fünf Sitzungen werden "probatorische Sitzungen" oder "Probatorik" bezeichnet und dauern jeweils 50 Minuten. Sie schließen das Erstgespräch mit ein. Ist eine Beihilfestelle an der Kostenerstattung beteiligt, gelten die ersten fünf Sitzungen als Probesitzungen, die nicht erst beantragt werden müssen. Bei den privaten Krankenversicherungen wird das unterschiedlich gehandhabt (siehe auch Kostenübernahme). Bei den gesetzlichen Krankenkassen können zunächst insgesamt (also inklusive des Erstgesprächs) vier probatorische Sitzungen beantragt werden. Diese müssen bereits vor dem Erstgespräch beantragt und genehmigt sein, damit die Kosten erstattet werden. 

Die probatorischen Sitzungen dienen einerseits dem weiteren Kennenlernen und andererseits einer ausführlicheren Diagnostik, bei der ich im Gespräch mit Ihnen oder auch mithilfe von verschiedenen Fragebögen und standardisierten Interviews Informationen erhebe, mit deren Hilfe ich die Verdachtsdiagnose absichern und grundsätzlich klären kann, ob eine Psychotherapie notwending ist.  Während dieser Sitzungen bespreche ich mit Ihnen zudem typische Situationen, in denen Ihre Beschwerden auftreten, um ein genaues Erklärungsmodell für Ihre Symptomatik zu erhalten und einen entsprechenden Behandlungsplan zu erstellen. 

Am Ende der probatorischen Sitzungen erhalten Sie von mir eine ausführliche Rückmeldung über die Ergebnisse der Diagnostik. Wir erarbeiten erste Therapieziele und ich stelle Ihnen den Behandlungsplan vor.  

4. Antragstellung

Entscheiden wir uns nach der Probatorik für eine Behandlung, so muss ein ausführlicher Antrag bei der Beihilfestelle bzw. der Krankenkasse gestellt werden. In diesem Antrag beschreibe ich das Erklärungsmodell und erläutere, welche Therapiemethoden im Behandlungsverlauf zum Einsatz kommen sollen. Es ist wichtig, sicherzustellen, dass Ihre Beschwerden nicht durch eine körperliche Erkrankung verursacht werden. Hierfür benötigen wie einen sogenannten Konsiliarbericht von Ihrem Hausarzt. Den entsprechenden Vordruck erhalten Sie von Ihrer privaten Krankenkasse bzw. der Beihilfestelle. Im Falle einer gesetzlichen Versicherung händige ich Ihnen ein entsprechendes Formular für Ihren Hausarzt aus. 

Zur Sicherung der Qualität Ihrer Behandlung wird die Therapie erst von der Krankenkasse genehmigt, wenn ein Gutachter den Therapieplan geprüft und für sinnvoll erachtet hat. Das Gutachten wird in einem verschlossenen Umschlag in anonymisierter Form über die Krankenkasse oder Beihilfestelle an den Gutachter weitergeleitet, damit die dortigen Sachbearbeiter nichts von Ihrer persönlichen Krankengeschichte erfahren. Dieser Prozess dauert meistens einige Wochen. In dieser Zeit entsteht eine Pause im Therapieablauf. 

5. Ablauf der Therapie

Die Therapiesitzungen dauern jeweils 50 Minuten und finden in der Regel nach Bedarf statt - zu Beginn einer Behandlung in der Regel einmal in der Woche, es sind allerdings auch mehrere Termine in der Woche oder Doppelstunden möglich. 

Zu Beginn der Behandlung erarbeiten wir in der Regel gemeinsam ein Erklärungsmodell, um zu verstehen, wie die Beschwerden entstanden sind, wie sie heute aufrechterhalten werden und wie sie aber auch verändert werden können. Wir konkretisieren gemeinsam die Therapieziele und planen, welche Ziele ggf. vorranging sind und wie Sie Ihre Ziele Schritt für Schritt erreichen können. Die Therapieziele und auch das weitere Vorgehen sind allerdings nicht in Stein gemeißelt, sondern können an Ihre aktuellen Lebensereignisse und Ihre Erfahrungen im Verlauf der Behandlung ergänzt und angepasst werden. In der Regel werden im Verlauf der Therapie typische Situationen besprochen, in denen Ihre Beschwerden auftreten. Dabei wird vor allem auf Ihre Gedanken, Bewertungen, Emotionen und körperlichen Beschwerden sowie Verhaltensweisen eingegangen, um neue Bewältigungsstrategien aufzubauen. Auch kann es erforderlich sein, relevante Informationen aus Ihrer Biographie ausführlicher zu besprechen, um deren Bedeutung für die bestehenden Beschwerden zu berücksichtigen.

In der letzten Phase der Behandlung geht es in der Regel darum, die Therapieerfolge weiter auszubauen und zu stabilisieren. Dazu zählt die sogenannte Rückfallprophylaxe, bei der wir Sie zusammen auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten und für den Fall wappnen, dass sich Ihre Symptomatik wieder meldet. 

Zum Therapieende wird üblicherweise der Abstand zwischen den Sitzungen nach und nach erhöht bis hin zu einer Sitzung im Quartal. Hierdurch können Sie prüfen, ob Sie ohne therapeutische Unterstützung zurechtkommen. Wir haben dennoch immer die Möglichkeit zum wöchentlichen Rhythmus zurückzukehren.

Wie lange eine Therapie insgesamt dauert, gestaltet sich sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab wie zum Beispiel dem Anliegen, der Erkrankung und der Problemlage. In einigen Fällen reichen zehn Sitzungen. In anderen Fällen kann sich eine Therapie über einen Zeitraum von mehreren Jahren mit 80 Sitzungen oder mehr  erstrecken. Die Bezeichnung einer Kurzzeittherapie bezieht sich bei Beihilfestellen auf eine Anzahl von 25 Sitzungen. Die Langzeittherapie bezeichnet Behandlungen mit 45 bis 80 Sitzungen. Ganz unanhängig davon können Sie die Behandlung jederzeit beenden und sind nicht dazu verpflichtet genehmigte Sitzungen vollständig in Anspruch zu nehmen.

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Internet: www.psychotherapie-karimi.de




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